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„Das Ende der Schuldigen“ erklärt

Gyllenhaal liefert eine brillante Leistung ab und ist in der Lage, als einziger sichtbarer Darsteller auf der Leinwand die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen.

Der Schuldige ist ein Krimi mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle. Es ist ein Remake des gleichnamigen dänischen Films aus dem Jahr 2018, bei dem Gustav Moller Regie führte. Regie führte Antoine Fuqua mit einem Drehbuch von Nic Pizzolatto. Gyllenhaal spielt die Rolle eines Polizisten, der auf die Position eines 9-1-1-Notruf-Dispatchers versetzt wurde. Der Film spielt fast ausschließlich an einem einzigen Ort, der Notrufzentrale. Gyllenhaal wurde für seine brillante Leistung gelobt und dafür, dass er im Alleingang als einziger sichtbarer Darsteller die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen konnte, während sich die ganze Geschichte am Telefon entfaltet.



Der Film enthält auch die Stimmen von Ethan Hawke, Riley Keough, Eli Goree, Da'Vine Joy Randolph, Paul Dano und Peter Sarsgaard. Der Film wurde innerhalb von nur 11 Tagen gedreht. Der Film ist zeitgemäß, insbesondere angesichts der Zunahme der Polizeibrutalität und des Diskurses darüber, der im Mittelpunkt steht. Es ist ein Nervenkitzel und hier ist, was am Ende im Detail passiert. Achten Sie also auf die Spoiler voraus.

'Der Schuldige'

' Der Schuldige' Zusammenfassung

Joe ist ein Polizeidetektiv, der wegen Anklagen wegen Polizeibrutalität zum Notrufdienst herabgestuft wurde. Als er die Notrufe entgegennimmt, ist er ungeduldig und verliert schnell die Beherrschung. Joe ist größtenteils unhöflich und wertend gegenüber den Anrufern. Doch dann schafft es ein Anruf, seine Aufmerksamkeit zu erregen, denn er scheint von einer verzweifelten Frau in einer gefährlichen Situation zu stammen. Die Frau namens Emily gibt vor, mit ihrer Tochter zu sprechen, und Joe versteht schnell, dass sie versucht, den Anruf zu maskieren. Dann beginnt er, ihr Ja- oder Nein-Fragen zu stellen, um sich ein besseres Bild von der Situation zu machen. Bevor er genug Informationen bekommen kann, legt sie auf.

'Der Schuldige'

Aus seinem bruchstückhaften Gespräch kann er den Schluss ziehen, dass die Frau wahrscheinlich von einem Mann, vermutlich einem Ex, entführt wurde, und erfährt auch, dass sie in einem weißen Van war. Anschließend informiert er die Streifenpolizisten über die Situation. Joe ruft dann Emilys sechsjährige Tochter Abby an, die ihm erzählt, dass sie mit ihrem jüngeren Bruder Oliver ganz allein zu Hause ist und dass sie Angst hatten. Der Polizist ist nun voll in diesen Fall investiert und tut alles, um der Frau und ihren Kindern zu helfen. Dabei erfahren wir, dass der Anruf kaum das war, was er schien, und Joe muss sich auch mit seinen inneren Dämonen abfinden.

Was passiert mit Emily und ihren Kindern?

Während Joe versucht, Emily zu helfen, muss er sich auch seiner Vergangenheit stellen. Er ruft seine Frau Jess an, um mit seiner eigenen Tochter zu sprechen. Durch dieses Gespräch erfahren wir, dass Joes Ehe in Trümmern lag und er sich vor sechs Monaten von seiner Frau getrennt hatte. Wir erfahren auch, dass er Teil eines Gerichtsverfahrens war, was auch immer dafür verantwortlich war, dass er seine Position verlor. Er fragt seine Frau, ob sie bei der Verhandlung anwesend sein wird, und erwähnt auch Rick, seinen Freund, der als Hauptzeuge der Verteidigung fungieren würde. Dann ruft er Rick an, um ihn zu bitten, zu Emilys Haus zu gehen, um ihren Kindern zu helfen.

'Der Schuldige'

Während des gesamten Films betrachten wir die Situation aus Joes Perspektive und seinen Vorurteilen. Daher glauben wir, dass Emily in Gefahr ist und ihr Ehemann Henry der Täter ist. Aber als Rick zu ihnen nach Hause geht, ist die Situation anders. Rick findet heraus, dass Oliver getötet wurde und tot im Bett lag. Es wird dann offenbart, dass Henry Emily von zu Hause weggebracht hat, um ihre psychiatrische Hilfe zu bekommen, und seine Kinder beschützt und keinen Schaden verursacht hat. Es war Emily, die ihren Sohn getötet hatte.

' Der Schuldige ' Ende erklärt: Joes unruhige Vergangenheit

Emily ist zutiefst besorgt und versucht, von einer Brücke zu springen. Um sie davon zu überzeugen, nicht zu springen, klärt Joe auch über sein eigenes Leben und seine Vergangenheit auf. Joe sagt ihr, dass er auch jemanden getötet hat. Er sagt, er habe versucht, dem 19-Jährigen namens Joseph eine Lektion zu erteilen, weil er dachte, er hätte jemanden verletzt, und in der Verwirrung und Wut habe er ihn getötet. Wir erfahren endlich, was zu Joes Degradierung geführt hat und auch etwas, das Joe endlich zu akzeptieren scheint. Er hört auf, sich zu verteidigen und gibt zu, dass er jemanden ohne Grund getötet hat. Er erzählt Emily, dass ihr Sohn es geschafft hatte zu überleben, um sie davon zu überzeugen, weiterzuleben. Sie springt nicht von der Brücke.

Am nächsten Tag gibt er einer Zeitschrift ein Interview und bekennt sich zu allem, was ihm vorgeworfen wird, auf schuldig.