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„Ich bin Karl“-Ende erklärt

Da der Extremismus in verschiedenen Teilen Europas zunimmt, befasst sich dieser Film mit diesem heiklen Thema zu einer Zeit, in der es dringend benötigt wird.

Rechtsextremismus ist weltweit auf dem Vormarsch. Angeklagt wegen Gift für eine Gruppe „anderer“ rechtsextremer Aktivisten verbreiten Hass und Bosheit nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa. Fehlinformationen und Hass werden vor allem über soziale Medien verbreitet, was die jüngere Generation der Digital Natives zur Zielscheibe für den Konsum rechtsextremistischer Informationen macht. Die Anti-Einwanderungs-Haltung, Islamophobie und Anti-Masken- und Impf-Desinformation sind neben anderen Verschwörungstheorien das Ergebnis der Hyperpolarisierung der Politik.



Der deutsche Film „ Ich bin Karl ' oder 'Ich bin Karl' behandelt dieses heikle Thema zu einem Zeitpunkt, an dem es von großer Bedeutung ist, es anzusprechen. Es befasst sich mit der aufstrebenden Identitären Bewegung in Deutschland, die eine Form der rechtsextremen Bewegung ist, die einem Wolf im Schafspelz ähnelt. Mit Angesichts des zunehmenden Extremismus in verschiedenen Teilen Europas kann dieser Film, den Sie auf Netflix streamen können, den dringend benötigten Diskurs eröffnen. Achtung, große Spoiler voraus.



' Ich bin Karl „Zusammenfassung und Ende erklärt

Der Film beginnt damit, dass Alex Baier (Milan Peschel) und seine Frau Inès Baier (Mélanie Fouché) einem Mann, Yusuf (Aziz Dyab), einem libyschen Flüchtling, helfen, die Grenze von der Tschechischen Republik nach Deutschland zu überqueren. Die Geschichte geht dann zwei Jahre nach diesem Vorfall in den Haushalt Baier über, der die Eltern und ihre drei Kinder umfasst. Eines Tages, als Alex von ihrer Wohnung heruntergeht, um die Lebensmittel aus seinem Auto zu holen, explodiert eine Bombe in seinem Wohnhaus und tötet seine Familie. Auch seiner Tochter Maxi (Luna Wedler) gelingt es, der Explosion zu entkommen.



Nach einer Beerdigung für den Verstorbenen jagt eine Gruppe von Reportern Maxi und sie wird von einem charmanten jungen Mann namens Karl gerettet. Er erkennt Maxi aus dem Nachrichtenbericht und lädt sie ein, sich seiner Aktivistengruppe Re/Generation anzuschließen, einer Gruppe junger Menschen mit rechtsextremen Ideologien. Maxi wird in die Gruppe aufgenommen und teilt mit ihr ihren tragischen Verlust. Ohne ihr Wissen waren sie diejenigen, die für die Bombenexplosion verantwortlich waren, die ihre Familie tötete. Nachdem er erfahren hat, dass die Bombe seine Landsleute getötet hat, soll Karl aus Schuldgefühlen auf Maxi zugehen. Sie entwickeln eine Beziehung.

Karls politische Spiele

Karls rechte Ideologie, die auf einer Grundlage von Islamophobie und Anti-Immigrations-Stimmung basiert, führt ihn dazu, extreme Schritte zu unternehmen, um in Deutschland eine Politikänderung gegen Immigranten herbeizuführen. Der erste Schritt bestand darin, die Bombe zu platzieren, um eine Welle der Angst und des Hasses zu erzeugen. Dann unterstützt er eine rechte französische Politikerin, Odile Duval, und nimmt sogar an einer Kundgebung teil. Dort überzeugt er seinen Landsmann davon, dass einer von ihnen ermordet werden muss, um noch mehr Angst und Wut gegen die „Anderen“ zu schüren. Er bietet an, sich zu opfern, und nach mitreißenden Reden bei Duvals Kundgebung wird Karl erschossen. Dies veranlasst seine Gruppe, den Slogan „Je suis Karl“ oder „Ich bin Karl“ aufzugreifen, um eine Bewegung ins Leben zu rufen, dass das Leben der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands durch Einwanderer gefährdet sei. Aber es ist klar, dass es nur fabrizierter Hass und Spannung waren.



Die Unruhen und die Flucht

Alex ist krank vor Sorge und sucht nach seiner Tochter. Nach zwei Jahren verbindet er sich wieder mit Yusuf, der jetzt den Namen Adam trägt, um Diskriminierung zu vermeiden. Es gelingt ihm, Maxi in Frankreich ausfindig zu machen, und die beiden machen sich auf den Weg, um sie nach Hause zu bringen. Unterdessen hat Karls inszenierte Ermordung stattgefunden und ein Aufruhr bricht aus. Aus Angst, dass Yusuf vom gewalttätigen Mob angegriffen werden könnte, verstecken sie ihn in einem Auto. Als die Menge immer gewalttätiger wird, ist es Yusuf, der ihnen zu Hilfe kommt. Er führt Alex und Maxi in einen unterirdischen Tunnel. Die drei kommen lebend aus dem Aufruhr heraus. Der Film endet mit dieser ergreifenden Bemerkung, dass der Feind nicht wirklich der ist, für den wir ihn halten.